Was ist Strom?

Man bezeichnet einen gerichteten Anteil einer Bewegung von Ladungsträgern als elektrischen Strom der in einem Festkörper bzw. in einer Flüssigkeit oder einem Gas vorhanden sein kann. Sind die Ladungsträger einmal in Bewegung können diese sich ebenso weiter in Raum Fortbewegen.

Die Wichtigsten Kenngrößen des Stroms sind Strom und Spannung. Die Maßeinheit der Stromstärke ist Ampere und wird mit „A“ abgekürzt. Volt wiederum wird heute in „V“ angegeben.

Bereits Mitte des 19.Jahrhunderts wurde die Nutzung des elektrischen Stroms mittels Telegrafie und betrieben bei denen zunächst Batterien und deren Leistungen dienten. Werner von Siemens der 1866 das dynamoelektrische Prinzip erfand nutzte sein wissen bei der Entwicklung des ersten elektrischen Generators die er als Zündmaschine für die Zündung vom Sprengladungen nutzte. Für die Privathaushalte sowie Glühlampen für die Öffentlichkeit entwickelte man ab 1880 sehr viele Generatoren um den täglichen Strombedarf der Stromnetzte befriedigen zu können. Die heute noch als Kraftmaschinen zur Verfügung stehenden Dampfturbinen sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts Gegenwart.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts und dem Stromkrieg fiel die Entscheidung zwischen Wechselstrom und Gleichstrom zugunsten des Wechselstroms da diese durch verlustarme transformierbarkeit auf beliebige Werte von 6 Volt bis 500.000 Volt betrieben werden konnten. Durch Netztransformatoren lassen sich Leistungen mittels Hochspannung in Verbundnetzen verteilen was natürlich nur mit Wechselstrom möglich war.

Die ständigen Nachteile des Wechselstroms sind die sich ständig ändernden Spannungen was unter anderem zur Folge haben kann das elektronische Geräte über Gleichrichter Gespeist werden. Desweiteren ist das Problematische Auftreten von Blindleistungen die seit dem vergangenen Jahrhundert zu Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung geführt hat.

Eine Elektrochemischer Prozess (Redoxreaktion) wie z.b. in einer Batterie bewirken eine Ladungstrennung bei der die Elektronen auf einer Seite gesammelt und auf der anderen Seite abgezogen werden. Da es nun zwischen beiden Polen zu einer Potenzialdifferenz kommt nennt man dies heutzutage die elektrische Spannung. Ein elektrischer Strom fließt immer dann wenn Ladungsträger in diesem elektrischen Feld ausgesetzt sind und im geschlossenen Stromkreis über einen elektrischen Widerstand eine Beschleunigung bekommen.

Bei Leitern erster Klasse spricht man von Metallen bei denen im Atomverbund immer eine bestimmte Anzahl Elektronen vorkommen und so der Stromfluss zustande kommt. Ein sehr guter elektrischer Leiter ist Kupfer da hier jedes Atom ca. ein Leitungselektron dem Elektronengas bereit stellt was beim normalen Eisen nicht der Fall ist.

Aus dem Englischen „ Direct Current“ auch DC genannt kennen wir den Begriff Gleichstrom. Dieser wird heutzutage in allen elektronischen Geräten wie Fernseher oder Computer benötigt um zu Funktionieren. Durch die Gleichrichtung aus Wechselstrom kann heute wiederum Gleichstrom gewonnen werden. Deshalb werden Gleichrichter immer dort eingesetzt wo Gleichstrom aus dem mit Wechselstrom öffentlichen Stromnetz gewonnen wird.

Ebenso aus dem Englischen „ Alternating Current“ auch „AC“ ist und der Wechselstrom bekannt der meist bei einer periodischen Änderung der Stromrichtung vorkommt. Die Frequenz gibt dabei die Zahl der Perioden pro Sekunde an wobei die Periode aus einer negativen sowie positiven Phase besteht. Durch die Unwandelbarkeit mit einem Trafo zwischen den einzelnen Spannungen ist der Wechselstrom klar im Technischen Vorteil was zeigt warum in den meisten öffentlichen Stromversorgungsnetze Wechselstrom bevorzugen und er dort zur Anwendung kommt.